Der Zug

der Neusser Scheibenschützen 

Zum Zug der Neusser Scheibenschützen gehören über 130 Schützenbrüder, die im Regiment des Neusser Bürger-Schützen-Vereins mitmarschieren. Dem Zug gehören darüber hinaus etwa 50 passive Schützen an. Sowohl die aktiven als auch die passiven Mitglieder des Zuges müssen der Neusser Scheibenschützen-Gesellschaft angehören. In verschiedenen Veranstaltungen pflegen die Mitglieder des Zuges ihren Kontakt untereinander. Die Schützenbrüder im Zug der Scheibenschützen nehmen selbstverständlich gerne an den Veranstaltungen der Gesellschaft teil. Innerhalb des Neusser Regiments ist der Zug der Scheibenschützen ein eigenes Korps, das von einem Major geführt wird. Gemeinsam mit allen weiteren Chargierten bildet der Major den Vorstand des Zuges (Zugleitung).

Erstmals wurde ein Zug aus den Reihen der Neusser Scheibenschützen-Gesellschaft im Jahr 1920 gegründet. Damals zogen 19 Scheibenschützen in Begleitung von drei Bogenschützen mit dem Neusser Regiment. Es war keineswegs sicher, dass die Scheibenschützen alljährlich als eigener Zug am Neusser Bürger-Schützenfest teilnehmen würden. Aus dieser Zeit stammt der Brauch, in jedem Jahr vor der ersten Versammlung des Bürger-Schützen-Vereins über die Teilnahme des Zuges am Neusser Bürger-Schützen-Fest abzustimmen (Eröffnungsversammlung des Zuges).

Die Scheibenschützen tragen auch beim Schützenfest keine militärisch anmutende Uniform, sondern ihre Schützentracht, die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert aus der Sonntagskleidung des Bürgertums entwickelt hat. Deshalb führen sie auch keine Holzgewehre mit sich. Lediglich einige Mitglieder aus der Jungschützengruppe der Scheibenschützen begleiten die erwachsenen Schützenbrüder in einem mittelalterlich wirkenden Gewand jeweils mit der Nachbildung einer Armbrust. Dies ist ein Hinweis auf die fast 600-jährige Tradition der Neusser-Scheibenschützen-Gesellschaft.

Während der Parade grüßen die Scheibenschützen den König nicht militärisch. Als Bürger geben sie dem König die Ehre, indem sie auf ein Kommando des Majors gleichzeitig vor ihm den Hut ziehen. Erst wenn alle Schützen am König vorbeigezogen sind, setzen sie den Hut gleichzeitig wieder auf.

Neuigkeiten
aus dem Zug

Die Zugleitung

von links nach rechts:
Dieter Hoegen, Raphael Thywissen, Axel Schultz (Ehrenmitglied), Michael Gertges, Winfried Bongartz, Steffen Roether, Christian Schwarzfeller (hinten), Thomas Weilandt,  Dr. Hans-Peter Zils, Michael-Franz Breuer, Horst Vossen, Gereon-Frederik Breuer

Innerhalb des Neusser Regiments ist der Zug der Neusser Scheibenschützen-Gesellschaft ein Korps. Die Chargierten bilden den Vorstand des Zuges (Zugleitung).

Major Dr. Hans-Peter Zils
sein Adjutant ist Oberleutnant Winfried Bongartz
Hauptmann Christian Schwarzfeller
Oberleutnant Michael Gertges
Hauptfeldwebel Thomas Weilandt
Leutnant Dieter Hoegen (Schriftführer)
Feldwebel Horst Vossen
Feldwebel Michael-Franz Breuer (Kassierer)
Unteroffizier Raphael Thywissen
Unteroffizier Gereon-Frederik Breuer
Unteroffizier Steffen Roether

 

Der Zugleitung können Sie über folgenden Button eine Nachricht zukommen lassen:

Die Jungschützen

Unsere Jungschützengruppe beim Schützenfest 2019

Die Bogenschützen

Vor den Scheibenschützen marschiert eine Gruppe von Jugendlichen in einer mittelalterlich wirkenden Tracht. Auf ihrem grünen Rock ist das Wappen der Stadt Neuss gestickt. Lederstiefel, Lederkragen und eine grüne Mütze mit Fasanenfedern komplettieren die Tracht der Jungen. Auffällig ist die hölzerne Armbrustattrappe, die über der Schulter getragen wird. Bei den Jungen handelt es sich um Mitglieder der Jungschützengruppe der Scheibenschützen-Gesellschaft. Ihr Gewand und die Armbrust ist ein Hinweis auf die fast 600-jährige Tradition der Neusser Scheibenschützen, die ihren Ursprung in einer Bruderschaft hat, deren Ziel es nicht allein war, einander in persönlicher Not beizustehen. Voraussetzung für die Aufnahme in die Bruderschaft war zusätzlich die Bereitschaft, die Stadt Neuss mit der Armbrust zu verteidigen.

Unsere Bogenschützen beim Schützenfest 2019

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Bitte senden Sie mir das Buch zum 600-jährigen Bestehen der Scheibenschützen "Von jetzt an bis in fernste Tage" zum Selbstkostenpreis von 30,- Euro mit beiliegender Rechnung an folgende Adresse:

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