Rückblick Schützenfest 2021

Rückblick über das Schützenfest Wochenende unter Corona Bedingungen 2021

 

 

Schon zum zwei­ten Jahr in Folge fand in die­sem Jahr kein gewohn­tes Schützenfest statt. Gemäß dem Motto 2021 „Schützenfest — du fehlst uns!“ tra­fen sich die Schützenbrüder des Zuges der Neusser Scheibenschützen unter den der­zeit gel­ten­den Corona Bedingungen am Samstag und Sonntag auf dem Neusser Scheibenstand.

Den Auftakt mach­te die Zugleitung mit Fahnengruppe und Jakobuskönig am Samstagmorgen auf dem Neusser Hauptfriedhof. Die Scheibenschützen gedach­ten aller im ver­gan­ge­nen Jahr ver­stor­be­nen Zugmitglieder.

Am Mittag folg­te die Zugleitung der Einladung des Neusser-Bürger-Schützenvereins in das Zeughaus, zur Ehrung aller Jubilare aus den Jahren 2020 und 2021, unter denen auch Schützenbrüder des Zuges der Neusser Scheibenschützen Gesellschaft waren. Dort erhielt der Zug der Neusser Scheibenschützen nach­träg­lich eine Urkunde für das 100 jäh­ri­ge Zugjubiläum, wel­che Feierlichkeiten bis­her auf Grund der Pandemie auf unbe­stimm­te Zeit ver­scho­ben sind.

Am Abend waren die Schützenbrüder dann vom Hauptmann des Zuges der Neusser Scheibenschützen, Christian Schwarzfeller zum Hauptmannsabend mit „Zugschießen“ auf dem Scheibenstand ein­ge­la­den, unter den aktu­ell gel­ten­den Hygienebestimmungen und unter Begleitung der ver­ei­nig­ten Jägerkapelle Straberg von 1926.

Wie schon im letz­ten Jahr war pan­de­mie­be­dingt ein rich­ti­ges Zugschießen in gewohn­ter Form nicht mög­lich. Die Sieger wur­den schon im zwei­ten Jahr in Folge durch das Glücksrad ermit­telt, wovon his­to­risch gese­hen aber schon in fer­ner Vergangenheit Gebrauch gemacht wur­de. So konn­te statt mit ruhi­ger Hand, nun mit kräf­ti­gem Schwung der jewei­li­ge „Schuss“ mit einer Punktezahl von 0–10 durch das Rad ermit­telt wer­den, wel­ches dem ein oder ande­ren Schützenbruder bis­her unge­ahn­te Möglichkeiten im Wettkampf bot.

Der Sonntag begann mit einem Besuch im Johannes von Gott Seniorenpflegeheim, unter denk­bar ungüns­ti­gen Bedingungen. Bei dem vor­herr­schen­den star­ken Regen muss­ten sich die Schützenbrüder und Musiker unter die bereit­ge­stell­ten Überdachungen ver­la­gern. Der ein­zi­ge Trost war, dass zu Schützenfestzeiten eine Parade wahr­schein­lich nicht an die­sem Tag statt­ge­fun­den hät­te. Trotz auf­ge­bau­ter Zelte und Schirme, muss­te das Konzert lei­der auf Grund des Wetters vor­zei­tigt abge­bro­chen wer­den. Wahrscheinlich waren es die Tränen von Quirinus, wel­che schon auf dem Poster des letz­ten Jahres sicht­bar waren.

 

Die Morgenfeier mit Majorsfrühstück wur­de dann in den tro­cke­nen Räumen des Neusser Scheibenstandes unter den gel­ten­den Corona Bedingungen fort­ge­setzt. Unter der Begleitung der ver­ei­nig­ten Jägerkapelle Straberg konn­ten sich die Schützenbrüder bei einem Frühstück erst­mal stär­ken. Besonders begrü­ßen konn­ten die Scheibenschützen den Kapellmeister Willi Winkels, der nach­träg­lich sein Geburtstagspräsent ent­ge­gen­neh­men konn­te. Als ers­ten Repräsentanten der Gesellschaft wur­de der seit 2019 amtie­ren­de Jakobuskönig Edelbert Jansen begrüßt. Zu den Ehrengästen gehör­te auch Markus Jansen, Schützenbruder und Komitee Mitglied, der pan­de­mie­be­dingt die frei­ge­wor­de­ne Zeit  nutz­te um mit sei­nen Schützenbrüdern zu fei­ern.  Unter ande­rem erhielt der Major Dr. Hans-Peter Zils die Urkunde für sei­ne 25 jäh­ri­ge Mitgliedschaft durch den Bund der Historischen deut­schen Schützenbruderschaften. Nach der Auszeichnung von wei­te­ren Schützenbrüdern für lang­jäh­ri­ge Zugehörigkeit zum Zug folg­te noch eine beson­de­re Amtsübergabe: Axel Schulz, Schützenbruder, 35 Jahre Zugleitungsmitglied und 20 Jahre Spieß des Zuges über­gab den Staffelstab an sein Zugleitungsmitglied, den Feldwebel Thomas Weilandt, der die Ernennung zum Spieß freu­dig entgegennahm.

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Am 14. Mai 2020 starb unser Schützenbruder

Wilhelm Utrup

im Alter von 86 Jahren.

Seit 1994 gehörte er unserer Gesellschaft an.

In schützenbrüderlicher Verbundenheit bewahren wir Ihm ein ehrendes Andenken. Unser aufrichtiges Mitgefühl gehört seinen Angehörigen.