Rückblick Schützenfest 2021

von | 6. September 2021 | Zug

Rückblick über das Schützenfest Wochenende unter Corona Bedingungen 2021

Schon zum zweiten Jahr in Folge fand in diesem Jahr kein gewohntes Schützenfest statt. Gemäß dem Motto 2021 „Schützenfest – du fehlst uns!“ trafen sich die Schützenbrüder des Zuges der Neusser Scheibenschützen unter den derzeit geltenden Corona Bedingungen am Samstag und Sonntag auf dem Neusser Scheibenstand. 

Den Auftakt machte die Zugleitung mit Fahnengruppe und Jakobuskönig am Samstagmorgen auf dem Neusser Hauptfriedhof. Die Scheibenschützen gedachten aller im vergangenen Jahr verstorbenen Zugmitglieder. Am Mittag folgte die Zugleitung der Einladung des Neusser-Bürger-Schützenvereins in das Zeughaus, zur Ehrung aller Jubilare aus den Jahren 2020 und 2021, unter denen auch Schützenbrüder des Zuges der Neusser Scheibenschützen Gesellschaft waren. Dort erhielt der Zug der Neusser Scheibenschützen nachträglich eine Urkunde für das 100 jährige Zugjubiläum, welche Feierlichkeiten bisher auf Grund der Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben sind.

Am Abend waren die Schützenbrüder dann vom Hauptmann des Zuges der Neusser Scheibenschützen, Christian Schwarzfeller zum Hauptmannsabend mit „Zugschießen“ auf dem Scheibenstand eingeladen, unter den aktuell geltenden Hygienebestimmungen und unter Begleitung der vereinigten Jägerkapelle Straberg von 1926. Wie schon im letzten Jahr war pandemiebedingt ein richtiges Zugschießen in gewohnter Form nicht möglich. Die Sieger wurden schon im zweiten Jahr in Folge durch das Glücksrad ermittelt, wovon historisch gesehen aber schon in ferner Vergangenheit Gebrauch gemacht wurde. So konnte statt mit ruhiger Hand, nun mit kräftigem Schwung der jeweilige „Schuss“ mit einer Punktezahl von 0–10 durch das Rad ermittelt werden, welches dem ein oder anderen Schützenbruder bisher ungeahnte Möglichkeiten im Wettkampf bot.

Der Sonntag begann mit einem Besuch im Johannes von Gott Seniorenpflegeheim, unter denkbar ungünstigen Bedingungen. Bei dem vorherrschenden starken Regen mussten sich die Schützenbrüder und Musiker unter die bereitgestellten Überdachungen verlagern. Der einzige Trost war, dass zu Schützenfestzeiten eine Parade wahrscheinlich nicht an diesem Tag stattgefunden hätte. Trotz aufgebauter Zelte und Schirme, musste das Konzert leider auf Grund des Wetters vorzeitig abgebrochen werden. Wahrscheinlich waren es die Tränen von Quirinus, welche schon auf dem Poster des letzten Jahres sichtbar waren.

Die Morgenfeier mit Majorsfrühstück wurde dann in den trockenen Räumen des Neusser Scheibenstandes unter den geltenden Corona Bedingungen fortgesetzt. Unter der Begleitung der vereinigten Jägerkapelle Straberg konnten sich die Schützenbrüder bei einem Frühstück erstmal stärken. Besonders begrüßen konnten die Scheibenschützen den Kapellmeister Willi Winkels, der nachträglich sein Geburtstagspräsent entgegennehmen konnte. Als ersten Repräsentanten der Gesellschaft wurde der seit 2019 amtierende Jakobuskönig Edelbert Jansen begrüßt. Zu den Ehrengästen gehörte auch Markus Jansen, Schützenbruder und Komitee Mitglied, der pandemiebedingt die freigewordene Zeit  nutzte um mit seinen Schützenbrüdern zu feiern.  Unter anderem erhielt der Major Dr. Hans-Peter Zils die Urkunde für seine 25 jährige Mitgliedschaft durch den Bund der Historischen deutschen Schützenbruderschaften. Nach der Auszeichnung von weiteren Schützenbrüdern für langjährige Zugehörigkeit zum Zug folgte noch eine besondere Amtsübergabe: Axel Schulz, Schützenbruder, 35 Jahre Zugleitungsmitglied und 20 Jahre Spieß des Zuges übergab den Staffelstab an sein Zugleitungsmitglied, den Feldwebel Thomas Weilandt, der die Ernennung zum Spieß freudig entgegennahm.

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