Tee für frie­ren­de Impflinge

Bernd und Norbert im Ausseneinsatz.

Bild oben: Das Team der ers­ten Schicht.

Ein Beitrag unse­res Schützenbruders Holger Körner

 

Es bleibt dabei — Als Bruderschaft ist Brüderlichkeit fest in den Genen unse­rer Neusser Scheibenschützen Gesellschaft ver­an­kert.
Gemeinsame wohl­tä­ti­ge Aufgaben kenn­zeich­nen unse­ren Weg. So wird auch die­se Hilfsaktion gebo­ren, die am 30. Dezember beginnt.

Aber der Reihe nach. Mit Verschlimmerung der Corona Situation in unse­rer Heimatstadt Neuss kommt es erneut zu Situationen, die wir nicht ein­fach über­se­hen kön­nen. Vor der Impfeinrichtung der AOK Neuss bil­det sich eine lan­ge Schlange von war­ten­den Impflingen. Bei nied­ri­gen Temperaturen und Regen ist das für nie­man­den eine Freude, erst recht nicht für unse­re älte­ren Mitbürger.

Umgehend wird das Netzwerk der Neusser Scheibenschützen-Gesellschaft aktiv. Es dau­ert nur Minuten und schon ste­hen hilfs­be­rei­te Schützenbrüder zur Verfügung. Die Schichten am Dienstag und am Donnerstag jeweils am Vormittag und am Nachmittag sind einsatzbereit.

In gewohnt dis­zi­pli­nier­ter Manier wird von flei­ßi­gen Schützenbrüdern hei­ßer Tee in ver­schie­de­nen Variationen an die Wartenden ver­teilt. Freudige Minen und Worte des Dankes von Jung und Alt sind Lohn genug. Für die Scheibenschützen in Aktion fühlt es sich ein wenig an wie die Versorgung der Pilger an längst ver­gan­ge­nen Tagen. Die Tee-Männer sind ohne Ausnahme sehr froh.

Dieser Dienst am Nächsten ist für alle Schützenbrüder eine christ­li­che Inspiration. Es soll nicht die letz­te Initiative gewe­sen sein.

 

An die­ser Stelle möch­ten wir uns ganz herz­lich bei der Leiterin des Schützenmuseums, Frau Dr. Spies und Bodo Tillman vom Neusser Schützenbüro bedan­ken, ohne deren Unterstützung die Aktion nicht mög­lich gewe­sen wäre.
Ein wei­te­res gro­ßes Dankeschön geht an die Schützenbrüder, wel­che uns spon­tan mit Sachspenden zu Hilfe geeilt sind.

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NACHRUF

Am 14. Mai 2020 starb unser Schützenbruder

Wilhelm Utrup

im Alter von 86 Jahren.

Seit 1994 gehörte er unserer Gesellschaft an.

In schützenbrüderlicher Verbundenheit bewahren wir Ihm ein ehrendes Andenken. Unser aufrichtiges Mitgefühl gehört seinen Angehörigen.