Ein Jahr wie noch nie – Emotionen und Engagement

von | 10. April 2026 | Gesellschaft

König Franz Josef II. und Königin Claudia im Gespräch.

Die Würde des Königspaares ist für viele ein großer Traum – für König Franz Josef II. und Königin Claudia ging dieser am 2. September 2025 mit dem 23. Schuss in Erfüllung. Schnell wird im Gespräch klar: Dieses Jahr ist nicht nur ein Ehrenamt, sondern eine ganz besondere Zeit im Leben. Das „Wie-noch-nie“-Gefühl bekommt dabei auch eine sehr persönliche Bedeutung.

Die Entscheidung, sich um die Königswürde zu bewerben, fiel bereits im Königsjahr von Christoph Heusgen. Der Zeitpunkt passte perfekt – auch im Hinblick auf die Schulferien und die anstehende Landesgartenschau. Von Anfang an war klar, dass beide dieses Thema in ihrer Regentschaft besonders unterstützen möchten. Außerdem sind auch die Kinder im Schützenwesen aktiv, sodass sich Familie, Beruf und Tradition ganz selbstverständlich miteinander verbinden. Die jungen Menschen engagieren sich in der Jugendgruppe der Neusser Scheibenschützen Gesellschaft sowie bei den Edelknaben. 

Der Weg zum Königstitel selbst war zunächst ganz unspektakulär. Das Schützenfest wurde bis zum Kirmesmontag ganz normal gefeiert. Doch dann kam dieser Moment, in dem sich entscheidet, wer zum Königsschießen antritt. „Da wurde es plötzlich ernst“, erinnern sie sich. Und nach dem entscheidenden Vogelschuss? „Das kann man nicht beschreiben.“ Ein Moment voller Emotionen – einmalig und nicht wiederholbar. Für beide stand sofort fest: Ein großer Traum ist in Erfüllung gegangen.

Beruflich ist die Familie fest in ihrem eigenen Betrieb eingebunden. Jeder packt beim traditionsreichen Rosenhof mit an, die Aufgaben sind klar verteilt – und genau das macht es aus. „Das gehört einfach zu uns“, beschreibt es das Königspaar. Der Betrieb produziert ausschließlich für den Großhandel. Auch im Königsjahr läuft der Betrieb natürlich weiter.

Rückblickend zeigen sich beide mehr als zufrieden mit ihrem bisherigen Königsjahr. Es gab viele Termine, neue Begegnungen und auch einige Situationen, die so vorher nicht planbar waren. „Man nimmt unglaublich viel mit“, sagen sie – und meinen damit nicht nur die offiziellen Anlässe, sondern auch die vielen kleinen Momente am Rande. Die Einladung zur Krönungsfeier eines Schützenzuges spiegelt die Freude und Bedeutung des Schützenwesens in Neuss wider, unabhängig von der Größe der Festgesellschaft.

Zu den bisherigen Höhepunkten zählt ganz klar die Krönung. Für das Königspaar hat sie einen ähnlich hohen Stellenwert wie die eigene Hochzeit – ein Vergleich, der viel über die Bedeutung dieses Moments aussagt.

Neben den festlichen Ereignissen hat das Amt aber noch eine andere Seite: Es eröffnet neue Möglichkeiten. Viele Kontakte sind entstanden, und auch im sozialen Bereich hat sich einiges entwickelt. Projekte wie „Wärme schenken“, Initiativen wie „Schützen gegen Krebs“ oder die Unterstützung von „Die kleinen Talente“ sind ihnen besonders wichtig. „Das Amt hilft dabei, Aufmerksamkeit zu schaffen und Dinge anzustoßen“, sagen sie. Das spüren sie deutlich.

Auch persönlich hat sich einiges verändert. Die Königin beschreibt vor allem das Gefühl, von Anfang an herzlich aufgenommen worden zu sein. „Ich habe mich sofort integriert gefühlt.“ Gleichzeitig genießen beide die gemeinsame Zeit und die vielen Erlebnisse, die dieses Jahr mit sich bringt.

Und es liegt noch einiges vor ihnen: Termine rund um die Landesgartenschau stehen an, und auch beim Schützenfest möchten sie eigene Akzente setzen. Ein Thema liegt ihnen dabei besonders am Herzen – Blumen. Dieses Motiv soll künftig noch stärker sichtbar werden.

Ein echtes Unikat wird auch der Königsorden sein. Ziel ist es, die eigene Persönlichkeit darin widerzuspiegeln – und etwas zu schaffen, das es so bisher noch nicht gegeben hat. Mehr ist trotz einiger Versuche nicht zu erfahren.

Ihre Botschaft für das Jahr ist klar: Die Landesgartenschau ist ein wichtiges Ereignis für die Stadt Neuss und verdient besondere Aufmerksamkeit.

Und danach? „Dann geht das Leben natürlich weiter“, sagen sie. Aber mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Erinnerungen im Gepäck. Ein Jahr, das bleibt – und das man so kein zweites Mal erlebt.

 

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